Mit der Aktualisierung der ETA-19/0483 ist nun das MKT Injektionssystem VME plus für eine Reihe weiterer Anwendungsfälle zugelassen. Dies sind unter anderem die Montage im Stahlfaserbeton, im hochfesten Beton bis C90/105, sowie in diamantgebohrten Löchern – auch bei gerissen angenommenen Beton und entsprechend bemessener Verankerung.
Diese Zulassungsergänzungen weiten die Einsatzmöglichkeiten insbesondere im Industrie- und Gewerbebau sowie bei anspruchsvollen Ingenieursbauwerken deutlich aus. Zusätzliche Flexibilität bieten zudem die erweiterten Verbundtragfähigkeiten mit einer weiteren Bemessungstemperatur von 80°C (Kurzzeiteinwirkung) und die variable Lebensdauer bei feuerverzinkten Ankerstangen – klare Vorteiler für Planer und Anwender.
Der VME plus ist ein Hochleistungsmörtel auf Basis von reinem Epoxidharz. Neben der ETA-19/0483 als Option 1 Zulassung für gerissenen Beton bei statischen und seismischen Einwirkungen ist der VME plus mit der ETA-19/0671 auch für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse zugelassen. Beide ETAs ermöglichen eine Bemessung für eine Nutzungsdauer von bis zu 100 Jahren und eine temperaturkurvenbasierte Bemessung für den Brandfall.





